Gardasee

...nach vielen Jahren wieder an den Gardasee, wo ich als Kind schon einmal war ...

 

Unserer Reise begann nach dem ausgiebigem Frühstück und führte uns über die A92 nach München und von dort Richtung Garmisch-Patenkirchen. Weiter über Seefeld nach Innsbruck über die Autobahn Richtung Brenner bis Schönberg. Denn hier war unsere erste Station. Eine Nacht blieben wir und machten einen kleinen Abstecher ins Stubaital nach Fulpmes wo ich im Jahre 1987 meine erste Wintersaison erlebt hatte. Einfach nur mal um nachzuschauen ob`s diese Lokalität und einiges mehr noch gibt.

Am nächsten Morgen ging es dann über die Brennerautobahn Richtung Süden und das ganz ohne Stau.  Mittlerweile scheint die Sonne und es geht immer weiter in Richtung Süden, bis zur Abfahrt an den nördlichen Gardasee: Rovereto Sud / Lado di Garda-Nord. Nun befahren wir die SS 240, die uns auf direktem Weg Richtung Torbole und weiter nach Riva del Garda führt.

Hotel Bellariva in Riva del Garda

Unser Quartier war das Hotel Bellariva in Riva del Garda nur von einer Liegewiese vom Gardasee getrennt.

Ideal um mit unserer kleinen Fellnase spazieren zu gehen.

RIVA DEL GARDA: bis 1919 hörte dieses Örtchen noch auf den Namen

„Reiff am Gartsee“ und lag innerhalb des Staatsgebietes von Österreich-Ungarn,

also Kaiser Franzl sein Gebiet.

Riva ist ein schönes Örtchen wenn natürlich die Liste der Sehenswürdigkeiten und historisch bedeutsamen Stätten überschaubar  ist. Aber es gibt einen tollen Strand und eine Art Promenade die vom Hotel Bellariva in 10 Minuten gemütlichen spazierens bis in die Innenstadt zu den sogenannten Sehenswürdigkeiten führt.

Neben der wunderbaren Strandpromenade mit ihren Hotels hat besonders der leicht krumme Wehrturm der Stadt bei mir einen besonderen Eindruck hinterlassen. Der Torre Apponale misst insgesamt 34m und liegt zentral am Hafen. Als ich den Turm hochging um Fotos zu machen und wirklich schwitzen mußte, fiel mir auf das zwischen den Häusern um 17 Uhr nachmittags eine unglaubliche Hitze war. Diesmal war ich allein unterwegs - zu heiß für die Fellnase und meine Frau.

Neben den Überresten von Wehrtürmen und Festungen findet man eine weit ausgedehnte Fußgängerzone mit einem wahnsinnigen Angebot an Eisdielen und Läden der leicht gehobeneren Preisklasse.

Unser includiertes Frühstück sowie das Abendessen genossen wir im Bellariva. Ristaurante und Pizzeria und das ganze in Sichtweite des Gardasee`s. Qualität und Bedienung waren in Ordnung für uns.

Riva del Garda, vom Ort selber haben wir natürlich in 4 Tagen nicht so viel mitbekommen. Der große Platz am Hafen sehr schön, aber ebenso die Promenade und das viele Grün in Form von Parkanlagen, vielen Grünflächen und Blumen! Vom Stil her bietet die Stadt optisch eine angenehme Mischung aus Österreich (viel Grün) und Italien (bunte, strahlende Häuser).Uns hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

 

Tag 2: Ausflug Ledrosee

Als ein Muss betrachteten wir

die Umrundung des Gardasee`s mit dem Auto wenn wir schon ma da sind.

Bevor wir aufbrechen, noch etwas über den See: Der Gardasee ist ein klassischer Berg-See. Ein glasklares, kühles Gewässer, das im Norden noch ganz ‘‘frisch-plätschernd fließt‘‘ und nach Süden hin wärmer und weicher wird. Ganz am südlichen Rand aber auch hier und da durchzogen von Seegräsern und allerlei Wasserpflanzen, was jedoch wieder seinen ganz eigenen Charme ausmacht, denn hier nisten verschiedene Tierarten im Schutz des Ufers.

Unsere Reise entlang des Ost-Ufer des Gardasees! Wir fahren durch Torbole nach Malcesine. Dies ist eine atemberaubende Stadt und eine der beliebtesten Ferienorte am  Lago di Garda.   Das Ortsbild wird von einer mächtigen Skaligerburg dominiert. Entlang der schönen Uferpromenade kann man bis zur Halbinsel Val di Sogno spazieren. Und hier kann man mit der Seilbahn den Monte Baldo erklimmen.

Weiter geht die Reise über Brenzone nach Torri...eine kleinen Stadt am Ostufer des Lago di Garda. Torri ist ein beschauliches, beinahe romantisches Städtchen. Wie vielmals am Ostufer des Sees, liegen hier auf Holzbohlen kleine ‘Halbinseln‘, die zu den Lokalen gehören, auf denen es sich besonders entspannt speisen und genießen lässt. Ein kleiner Fischerhafen, innerhalb bezaubernder alter Häuser, die bunt geschmückt auf die bunten Boote blicken.

nächster Halt ... Bardolino

Unser nächstes Ziel im Süden, östlich gelegen, Peschiera del Garda. Eine Fluss-oder vielmehr Kanallandschaft. Hier fließt der Mincio heraus, der Abfluss des Gardasees. Dadurch herrscht eine ganz eigene Stimmung um die schöne Altstadt Peschieras. Ein kleines Venedig!

Sirmione. Ganz im Süden des Gardasee`s ein verträumtes Städtchen, eng, verwinkelt, bunt und romantisch – an seiner nördlichen Spitze mediterran, großzügige Olivenhaine, parkähnlich angelegt, schöne Strände - so zeigt sich Sirmione.

Von hier weg führt die Strasse nach Riva zurück deutlich weg vom See. Wir kommen erst wieder nach Salo, einer kleinen Stadt und Gardone Riviera in Sichtweite des Wasser`s und fahren so an der Westküste entlang über Toscolano-Maderno, Tignale nach Limone sul Garda. Das schmucke Dörfchen Limone ist terrassenförmig am See, am Fuße eines steilen Berghanges. Limone oder ‘‘Limes‘‘ bedeutet zu deutsch ‘‘Grenze‘‘, denn hier entlang verlief die Grenze zwischen Österreich und Italien. Limone hat eine direkte Schifffahrt zum gegenüberliegenden Malcesine.


die letzten Kilometer nach Riva del Garda ... entweder die alte Ponale Strasse

oder wie wir durch das neuere Tunnelsystem zurück in den Norden nach Riva del Garda!


Info`s und mehr von Riva del Garda: