Ha-Ri lernt das Fotografieren

Auf dieser Seite widme ich mich besonders den Tipps für Fotografie Anfängern wie mich.

Hier erzähle ich euch von der schweren Geburt mir selbst das fotografieren mit einer Spiegelreflex-Kamera beizubringen. Da ich mich sowieso wenig mit Theorie befasse sondern lieber gleich loslegen möchte,  wird`s umso schwieriger gewisse Schritte im Kopf zu behalten. Wer versteht die Parameter ISO, Blende und Zeit ohne sich groß damit zu beschäftigen. Was bedeutet M; A; S; P auf der Nikon Kamera? Und was stellt man damit an? Im Sommer 2015 geht es also los ...

Hier erstmal mein Anfangs- Equipment ...

Im Jahre 2015 kaufte ich mir zusätzlich zur Digital Kamera meine erste Spiegelreflex.

Nikon D3100 SLR-Digitalkamera Kit

inkl. Nikkor AF-S DX 18-55

 sowie das

Standard-Telezoom Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm

Die Nikon bietet sich sowohl preislich als auch von der Ausstattung her für den Einstieg in die Spiegelreflexfotografie an. Einsteiger-DSLR mit hervorragender Bildqualität. Mittlerweile gibt es jede Menge neuerer Kameras die für Einsteiger optimal sind. Mein Tipp wenn ihr am Anfang nicht so viel Geld ausgeben möchtet: eine gebrauchte Nikon oder Canon gibt es schon für € 200 bis € 300.- und die reicht allemal!

Bedenke bei dem Kamerakauf, dass für die “großen” Hersteller Nikon und Canon später am einfachsten Zubehör zu erhalten ist. Der Gebrauchtmarkt an Objektiven ist riesig und es gibt viele Informationen im Netz.

Ich würde empfehlen, zwei Speicherkarten (32GB oder gleich 64GB) zu kaufen.

Jetzt zum fotografieren:

Ich beschränke mich hier auch auf die simplen und einfach anzuwendenden Tipps und Tricks die wirklich jeder Hobbyfotograf ohne großes Hintergrundwissen ganz einfach anwenden kann.

Da ich am Anfang im "M" Modus jedes Mal mit den Parametern durcheinander gekommen bin, und nicht wirklich wußte was ich damit anfangen sollte, hab ich es erstmal mit den Standardrogrammen versucht.

Der Automatikmodus ist super entspannt, am Besten noch mit Autofokus…so war es leider auch bei mir. Automatikmodus geht schnell und die Bilder sind ansprechend.

am Arbersee - bayrischer Wald
am Arbersee - bayrischer Wald

Zwischendurch habe ich mir etliche You Tube Videos reingezogen. Ich hab dann zwar verstanden wozu ich was einstellen muss. Aber die Ruhe beim fotografieren hatte ich doch wieder nicht.

Mein Tipp im nachhinein:

Geht raus und fotografiert im Manuellen Modus „M“. Gerade am Anfang werden sicherlich viele Fotos unscharf, falsch belichtet oder sonstige Mängel aufweisen. Fakt ist jedoch: Ihr lernt wahnsinnig schnell aus Euren Fehlern.

Aber wozu kauft man sich dann eine Spiegelreflexkamera - wohl um seine eigenen Foto`s zu machen. Ob mit Hintergrund und was man scharfstellen will oder nicht.

Bis mir ein Bekannter sagte: “Die Kamera ist dein Werkzeug und dein Werkzeug musst Du kennen und verstehen, um es richtig einsetzen zu können”.

Am Jahresende 2017 habe mir das zu Herzen genommen und ab da nur mehr im (M) Modus fotografiert. Wenns schnell gehen muss und man hat wenig Zeit zum Einstellen dann nehme ich heute auch (P) oder (A).

Also alles auf Anfang und ganz langsam: eine kleine Einführung von mir...

 

Verändert man eine der drei Größen von Blende; Belichtungszeit; ISO-Wert

hat das automatisch Auswirkungen auf die beiden anderen Größen.

Die Blende / meine erste Einstellung: Blende 8

Über die Blende wird letztlich gesteuert, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Etwas verwirrend zu Beginn: Je geringer die Blendenzahl, desto offener ist die Blende. Beispielsweise bei einer Blende von 3,5 ist die Blende schon recht weit offen, es fällt also viel Licht auf den Sensor und die Belichtungszeit (folgt gleich) kann entsprechend nach oben korrigiert werden. Die Blende bestimmt jedoch auch die Schärfentiefe des Bildes. Je offener die Blende, desto weniger Schärfentiefe hat das Bild. So kann es passieren, dass beispielsweise in der Portrait-Fotografie die Nasenspitze scharf ist, während die Ohren unscharf sind. Wenn ich freistellen will, dann nehme ich eine große Blende (f/1.4) und wenn ich alles von vorne bis hinten scharf haben will, eher eine kleine Blende. (f/22)

 

Die Belichtungszeit / meine erste Einstellung: 1/250

Die Belichtungszeit wird in Sekunden angegeben.

Die eingestellte Zeit zeigt Dir die Kamera an:

1/500, 1/ 250, 1/125, 1/60, 1/30, 1/15, 1/8, 1/4, 1/2, 1sek, 2s, 4s, 8s, 15s, 30s

oft zeigen die Kameras sie in folgender Schreibweise, ohne die Bruchstriche und mit dem Zeichen ” für Sekunden an: 500, 250, 125, 60, 30, 15, 8, 4, 2, 1″, 2″, 4″, 8″, 15″, 30″

Mit einer geringen Belichtungszeit (z.B.: 1/2000 Sekunde) können auch sehr schnelle Bewegungen eingefroren werden. Außerdem ist die Verwacklungsgefahr deutlich geringer und logischerweise ist es so auch besser „aus der Hand“ zu fotografieren. Ab etwa 1/100 bzw. 1/60 Sekunde Belichtungszeit ist ein scharfes Bild ohne Stativ sehr schwer zu erreichen. Gerade also bei einer dunklen Lichtsituation wird es schwer, da kommt dann der ISO-Wert ins Spiel.

 

Der ISO-Wert / meine erste Einstellung: Iso 100

Der ISO-Wert Deiner Kamera regelt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Je höher der ISO-Wert dabei ist, desto höher ist die Empfindlichkeit. Die Bilder müssen daher kürzer belichtet werden. So ist es möglich auch bei sehr dunklen Lichtverhältnissen ein gut belichtetes Bild hinzubekommen, ohne dabei sonderlich lange belichten zu müssen. Das heißt zwischen jedem dieser ISO Werte verdoppelt sich die Lichtempfindlichkeit: 100, 200, 400, 800, 1600, 3200,  Hat man also entsprechend Zeit mitgebracht, sollte man für eine optimale Bildqualität einen ISO-Wert von 100 wählen und die Blende sowie die Belichtungszeit entsprechend wählen.

 


danach folgte im SOMMER  2016

das Reiseobjektiv von Tamron 16-300 mm,

und dieses kann ich jeden Hobbyfotografen nur empfehlen.

 
Natürlich darf man von einem Objektiv mit einem fast 19fachen Zoom in Sachen Bildqualität keine Wunder erwarten. Das ist auch gar nicht der Anspruch des Tamron 16-300 mm. Das Reisezoom richtet sich an Hobbyfotografen wie mich, die ohne viel Aufwand und ohne 20 Kilogramm Equipment auf dem Rücken beim Stadtbummel oder bei Reisen authentische Motive einfangen möchten.

Mit seinem 16-300-mm-Objektiv stellt Tamron nicht nur einen neuen Rekord auf, sondern ersetzt bei Städtetrips die gesamte Fototasche.



Nach meinem Kurzausflug an den Münchner und Salzburger Flughafen Modus (P) und den ersten Schnappschüssen im "M"-Modus wollte ich auch ein Teleobjektiv ausprobieren.

Frühjahr 2018

... das Sigma 150-500 sollte es sein und zur gleichen Zeit erfolgte mein Umstieg auf die Nikon D5100 mit drehbarem Monitor, die ich auch gebraucht im Internet erstanden hatte.

Akku: Original oder Fremdakku. Ich tendiere eher zu Original Akkus habe aber bisher auch keine schlechten Erfahrungen mit Patona Akkus gemacht. Auch wenn die eine oder andere Blogseite abrät, hier meine Infoquelle. 


http://www.chip.de/artikel/Nikon-EN-EL14-DSLR-Akku-und-guenstige-Alternative-im-Test_139964791.html