· 

Tegernsee

Bayernweit oft „Lago di Bonzo“ genannt ist der Tegernsee ein beliebtes Domizil unweit von München. Wir sind bei unserem Besuch am Achensee über die Grenze gehuscht und haben einen Tag in Rottach Egern verbracht. Ein kluger Schachzug von uns denn die andere Variante hört sich nicht so gut an.

Ein Bekannter aus München erklärte uns mal: Am Wochenende meide ich den Tegernsee wie die Pest. Wenn ihr es dennoch nicht lassen könnt solltet ihr frühzeitig aus den Federn springen und vor 8.00 Uhr morgens Holzkirchen passiert haben, sonst rollt Ihr gnadenlos mit der Blechlawine vom Flughafen bis hinaus zum Hofoldinger Forst. Und das hört man auf Antenne Bayern bei den Staumeldungen wirklich oft genug.

Zugegeben die Parkplatzsuche im Sommer als Tagesausflügler kann schon mal etwas länger dauern und recht aufreibend sein. Die Dichte an schwarzen SUVs und aufpolierten Luxus-Karossen ist schon sehr hoch. Auch die Anzahl von touristischen Trachtenjanker-Trägern ist verhältnismäßig hoch gegenüber den restlichen Bayernland. Jede Menge Touristen aus nah und fern säumen im Sommer die Wege entlang des Sees und wir somit mittendrin anstatt nur dabei. 

Einmal am Tegernsee angekommen, geht die Parkplatzsuche los. Unser Ziel Rottach-Egern. Hier haben wir uns an die Seepromenade und die Schiffsanlegestelle verzogen. Keine schlechte Idee, denn hier ist ein kleiner gemütlicher Park wo man schon mal ein wenig Ruhe genießen kann. Glasklares Wasser, etwas grün und blauer Himmel, so erfüllt der Tegernsee wirklich jedes Klischee.

Rottach Egern:

die Seepromenade in der Rottacher Bucht, nebenan das Cafe Franzl. Hier kann man flanieren und dem Treiben auf dem See zuschauen. 

Oder ein kleines gemütliches Frühstück im Café Sissi. 

Zum Baden im See sollte man in Rottach Egern den öffentlichen, kostenlosen Badestrand mit großem Spielplatz, Kiosk und Liegewiese nutzen.

Bad Wiessee:

Eine Spaziergang durch Bad Wiessee an der Promenade entlang bis nach Rottach-Egern ist ein besonderes Erlebnis. Oder im Biergarten vom Hotel Seegarten an der Promenade einfach das Leben genießen.

Tegernsee:

mit seiner kilometerlangen Uferpromenade zum spazierengehen, hier kann man überall Pausen einlegen um einen Cappuccino zu schlürfen. Zum Beispiel im Cafe Seehaus mit seiner wunderbaren Terrasse mit Blick auf den See.

 

Am Abend, wenn der kleine Hunger kommt laufen die meisten Touristen ins Tegernseer Bräustüberl. Denn egal mit wem man redet, wer an den Tegernsee kommt, geht ins Bräustüberl. Es mag im Bräustüberl zwar hervorragendes Bier geben, aber diesen Menschenauflauf geben wir uns doch nicht. Wir fahren in Richtung Achensee und kommen in Kreuth beim Hotel zur Post vorbei. Der schöne Biergarten vorm Haus wirkt sehr einladend.

unsere Empfehlung

 

Hotel zur Post:

Wer internationale Küche mit einem guten Glas Wein bevorzugt, ist ebenso willkommen wie der Liebhaber von echt bayerischem Schweinsbraten, Brez'n und Weißbier.

Dieses Hotel im Chalet-Stil liegt in einem Kurort umgeben von Bergen und ist 3 Gehminuten von der Weissach, 7 Gehminuten von der Skischule Hexenwald und 5 km vom Schloss Ringberg entfernt.

Die gemütlichen Zimmer bieten Blick auf die Berge und eine traditionelle bayerische Atmosphäre.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0