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Berchtesgadner Land


Berchtesgadner Land

 

die erste Station unserer Reise ging nach Altötting: Ich habe schon viel über die Fußwallfahrt der Niederbayern nach Altötting gehört.

Folgender Text ist wörtlich dem Pilgerbüchlein zur 50. Fußwallfahrt entnommen. Autor: Wolfgang Schaller, Prediger in St. Jakob Straubing aus dem Jahre 1930.

"Alljährlich in der Nacht von Freitag auf Pfingstsamstag um 12 Uhr (seit 1975 11 Uhr!) bricht von Straubing aus eine Gruppe von Wallfahrern aus Stadt und Land auf, um zu Fuß über Landau, Eggenfelden und Neuötting zu Unserer Lieben Frau nach Altötting zu wallen. In Eggenfelden wird übernachtet. Am Pfingstsonntag um ¾ 8 Uhr früh ziehen die Pilger in Altötting ein. (Quelle:http://www.straubinger-fusswallfahrt.de/Ursprung.html)

 

Nachdem es aber nicht Pfingsten war und wir nicht so gut zu Fuß sind wurden wir in Begleitung unserer Freunde aus München in Richtung Altötting gefahren. Dieses mal konnten wir die Fahrt (im BMW 7er Cabrio) und die Umgebung genießen denn wir waren nur Beifahrer.

 

 

Altötting

In Altötting angekommen gab es zum sogenannten Frühschoppen eine Brauereibesichtigung inklusive Bierverkostung. Danach ging es zur "Schwarzen Madonna" in die Gnadenkapelle am Kapellplatz, welche auch das Ziel der vielen Pilger aus aller Welt ist.

nach einem kleinen Bummel am Stadtplatz und einer kleinen Erfrischung ging unsere Fahrt weiter Richtung Süden.

Hintersee

Wer das Idealbild eines romantischen Bergsees in Bayern sucht, findet es im Hintersee bei Ramsau. Der gesamte See ist grün-grau marmoriert, näher am Ufer kommt dann das eigene Türkis durch. Ein märchenhafter Anblick.

Wir haben uns ein Motorboot gemietet und ein paar Runden auf dem See gedreht. Am Steuer waren unsere Damen die uns sicher durchs Wasser gleiten ließen. Auf der Terrasse vom Gasthaus Seeklause genießt man den herrlichen Blick auf den malerischen Hintersee. Nach einer kleinen Brotzeit machten wir noch einen kleinen Spaziergang am See entlang. Welch ein herrlicher Tag bei strahlend weiß-blauem Himmel.

unsere Reise ging weiter und führte uns nach

Bad Reichenhall

Die Stadt Bad Reichenhall wurde durch das Salz – dem weißen Gold, wie es auch genannt wurde berühmt und reich. Die Stadt liegt 473 Meter über dem Meeresspiegel und es herrscht mediteranes Klima, im Sommer wachsen Palmen- und Bananenpflanzen im Kurpark. Der königliche Kurgarten von Bad Reichenhall befindet sich im Herzen der Kur-, Alpen- und Salinestadt und gilt als schönster seiner Art in Europa.

 

Unser Ziel war das Cafe Reber mitten im Zentrum von Bad Reichenhall. Nicht nur Salz, sondern auch Süßes hat die Stadt Bad Reichenhall weit über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Wer kennt sie nicht – die Mozartkugeln. Mitten in der belebten Fußgängerzone, das Café Reber. Schon von Weitem laden die historische Fassade und der rote Baldachin dazu ein, einen Nachmittagskaffee und ein Stück Torte zu genießen. Mal ganz davon abgesehen, dass hier die Original Mozartkugeln herkommen sollen, sind die Torten echt Klasse. Das mit den Mozartkugeln werd ich ihnen als Österreicher kaum abnehmen können. Den für uns kommen die echten Mozartkugeln von Mirabell!

 

 

Info:

Der älteste Teil des Café Reber – das „Alte Café“ – bildet das Zentrum des Reber Stammhauses. Es erinnert an ein traditionelles Wiener Kaffeehaus, in dem man die hochfeinen Reber Spezialitäten in bester Gesellschaft genießen kann. Im „Grünen Café“ erlebt man die stilvolle Atmosphäre des Biedermeier.  Im Mittelpunkt des „Terrassen Cafés“ steht ein blattvergoldeter Flügel – ein Tribut an Wolfgang Amadeus Mozart. An dem prächtigen Instrument eifern täglich live ab 15 Uhr Pianisten während des Cafébetriebs ihrem großen Idol nach. Vom „Terrassen Café“ gelangt man in das „Florentiner-Stüberl“. Namensgeberin ist eine italienische Schönheit aus dem 19. Jahrhundert, zu deren Ehren Confiseure eine berühmte Spezialität kreierten – die Florentiner – die auch im Café Reber anbeboten werden.

Unsere Fahrt ging noch weiter bis zu unsere letzten Station. Hoch oberhalb von Salzburg aber noch im Bayernland sollte unsere Herberge für die Nacht sein. Im Berggasthof Johannishögl in Piding sind wir einquatiert. Der Weg hierher ist, wenn man ihn nicht kennt nicht ganz einfach zu finden und zwischendurch mag man fast denken man hätte sich verfahren. Für unsere Freunde jedoch ein Klacks, haben sie doch schon viele Urlaube hier verbracht. Wenn man dann endlich oben ist auf dem "Högl" hat man eine tolle Aussicht bis nach Salzburg.

ein wunderbarer schöner Sonnentag im Oktober wird mit einem gemütlichen Beisammensein im Biergarten begossen. Hervorragendes Essen und freundliche Bedienungen sowie auch die anderen zufriedenen Gäste tragen zu einem gelungen Abschluss des Tages bei.

Am nächsten Morgen ein reichhaltiges Frühstück auf der Terrasse, ein guter Kaffee, so kann der Tag beginnen ...

DANKE an Marion und Bernd für diesen unvergeßlich wunderbaren Ausflug und zwei herrliche Tage.

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