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Gardasee

nach vielen Jahren wieder an den Gardasee ... Riva del Garda - zu Besuch in der alten Stadt am Gardasee

 

unserer Reise begann nach dem ausgiebigem Frühstück und führte uns über die A92 nach München und von dort Richtung Garmisch-Patenkirchen. Weiter über Seefeld, an Innsbruck und ebenso am Berg Isel mit der Olympiaschanze vorbei, über die Autobahn Richtung Brenner bis Schönberg. Denn hier war unsere erste Station. Eine Nacht blieben wir und machten einen kleinen Abstecher ins Stubaital nach Fulpmes, wo 1987 meine erste berufliche Station außerhalb Osttirols war. Neugierig wie ich bin wollte ich sehen ob es diese Lokalität und andere mir im Kopf gebliebene Kneipen nach 30 Jahren noch gibt.

Am nächsten Morgen ging es dann über die Brennerautobahn Richtung Süden und das ganz ohne Stau. Mittlerweile scheint die Sonne und es geht immer weiter in Richtung Süden, bis zur Abfahrt an den nördlichen Gardasee: Rovereto Sud / Lado di Garda-Nord. Nun befahren wir die SS 240,  hier erleben wir die ersten Impressionen am Gardasee mit dem Blick aus ca. 200 m Höhe auf den in der Sonne glitzernden See. Es geht auf direktem Weg Richtung Torbole und weiter nach Riva del Garda.

 

Hotel Bellariva

 

Das Hotel Bellariva in Riva del Garda war unsere Herberge. Das Hotel liegt wunderschön am Ufer des Gardasees und befindet sich mitten in der grünen, ruhigen Landschaft. Frühstück mit Blick auf den Gardasee. Die öffentliche Liegewiese direkt vor der Haustüre und nur wenige Meter bis ins kühle Nass.

Unser includiertes Frühstück sowie das Abendessen genossen wir im Bellariva. Ristaurante und Pizzeria und das ganze in Sichtweite des Gardasee`s. Qualität und Bedienung waren in Ordnung für uns.

erstes Abendessen in Italia ... natürlich Spaghetti, ich Bolognese, meine Frau mit Meeresfrüchten.

Ein wirklich herrliches Flecken Erde und die Promenade führte direkt ins Stadtzentrum von Riva. Es gab überall jede Menge Liegewiesen und auch schattenspendende Bäume ... kleiner Wermutstropfen, die Fellnase durfte während dem Badebetrieb nicht ins Wasser ... aber die Bademeister sind ja nicht überall und ab 19 Uhr sieht man keinen mehr.

RIVA DEL GARDA: bis 1919 hörte dieses Örtchen noch auf den Namen „Reiff am Gartsee“

und lag innerhalb des Staatsgebietes von Österreich-Ungarn, also Kaiser Franzl sein Gebiet.

 

Riva ist ein schönes Örtchen wenn natürlich die Liste der Sehenswürdigkeiten und historisch bedeutsamen Stätten, sagen wir mal „überschaubar“ ist. Aber es gibt einen tollen Strand und eine Art Promenade die vom Hotel Bellariva in 10 Minuten gemütlichen spazierens bis in die Innenstadt zu den sogenannten Sehenswürdigkeiten führt. Diesmal war ich allein unterwegs - zu heiß für die Fellnase und meine Frau. Ich schlendere durch die Fußgängerzone der Altstadt und genehmige mir etwas Kühles auf der Terrasse eines Cafes. Es war Zeit für eine kleine Fotosession. Neben der wunderbaren Strandpromenade hat besonders der leicht krumme Wehrturm der Stadt bei mir einen besonderen Eindruck hinterlassen. Der Torre Apponale misst insgesamt 34m und liegt zentral am Hafen. Als ich den Turm hochging um Fotos zu machen und wirklich schwitzen mußte, fiel mir auf das zwischen den Häusern um 17 Uhr nachmittags eine unglaubliche Hitze war.

Bei einer Tasse Cappuccino genieße ich noch einmal den Blick auf die schöne Kulisse am Hafen mit dem Turm bevor ich wieder am See entlang zum Hotel ging. Von Riva del Garda haben wir natürlich in 4 Tagen nicht so viel mitbekommen. Zu verführend waren die Eisdielen!

Als ein Muss betrachteten wir die Umrundung des Gardasee`  s mit dem Auto.

Beim Roadtrip Ausflug fahren wir auf der Gardesana Orientale, der Ostuferstrasse des Sees, entlang und können Surfern, Seglern und auch im See Badenden zuschauen. Durch die hübschen Städtchen wie Malcesine, wo es mit der Seilbahn auf den Berg Monte Baldo und dem Massiv auf den 1760m hoch gelegenen Tratto Spino geht.

 

Weiter geht die Reise über Brenzone nach Torri, eine kleinen Stadt am Ostufer des Lago di Garda. Torri ist ein beschauliches, beinahe romantisches Städtchen. Wie vielmals am Ostufer des Sees, liegen hier auf Holzbohlen kleine ‘Halbinseln‘, die zu den Lokalen gehören, auf denen es sich besonders entspannt speisen und genießen lässt. Ein kleiner Fischerhafen, innerhalb bezaubernder alter Häuser, die bunt geschmückt auf die bunten Boote blicken.

Garda, Bardolino oder Lazise durchfahren wir aber erhalten immer wieder einen wunderbaren Eindruck von diesem herrlichen Flecken Erde.

Unser nächstes Ziel im Süden, noch leicht östlich gelegen, Peschiera del Garda. Eine Fluss-oder vielmehr Kanallandschaft. Hier fließt der Mincio heraus, der Abfluss des Gardasees. Dadurch herrscht eine ganz eigene Stimmung um die schöne Altstadt Peschieras. Ein kleines Venedig!

 

Sirmione, ganz im Süden des Gardasee`s ein verträumtes Städtchen, eng, verwinkelt, bunt und romantisch – an seiner nördlichen Spitze mediterran, großzügige Olivenhaine, parkähnlich angelegt, schöne Strände - so zeigt sich Sirmione.

Von hier weg führt die Strasse nach Riva zurück deutlich weg vom See. Wir kommen erst wieder nach Salo, einer kleinen Stadt und Gardone Riviera in Sichtweite des Wasser`s und fahren so an der Westküste entlang über Toscolano-Maderno, Tignale nach Limone sul Garda. Wie der Name schon sagt; kann hier alles rund um die gelbe Frucht erfahren und gekauft werden. Limone oder ‘‘Limes‘‘ bedeutet zu deutsch ‘‘Grenze‘‘, denn hier entlang verlief die Grenze zwischen Österreich und Italien. Limone ist ein traumhaftes, typisch italienisches Städtchen am unteren Rande eines Felsenabhanges gelegen. Die Häuser sind terrassenförmig angelegt, dazwischen die ''Zitronengärten'' mit ihren Steinsäulen. Limone hat eine direkte Schifffahrt zum gegenüberliegenden Malcesine.

die letzten Kilometer nach Riva ... entweder die alte Ponale Strasse, oder wie wir durch das neuere Tunnelsystem zurück in den Norden nach Riva del Garda!

Fazit: ein zweites mal würden wir nicht mehr herumfahren, zuviel los auf den Straßen und man sollte sich doch mehr Zeit lassen um die kleinen Orte am Ostufer genauer anzusehen. Bestimmt beim nächsten mal.

 

Eine Empfehlung kann und sollte sich jeder Besucher von Riva del Garda zu Herzen nehmen. Gehen Sie in das Ristorante Al Volt in der Via Fiume 73 in Riva del Garda und genießen Sie ein Riderfilet der Extraklasse und einen hervorragenden Rotwein auf Empfehlung des Chefs.

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